Am 3. April von Koblenz nach Zurzach

Bericht von Hans Pfister

Eine Wanderung mit Überraschungen.

Wir fuhren mit der SBB über Brugg, Turgi*, und Koblenz* nach Koblenz Dorf. ( * Umsteigen). Dort informierte uns Anita über die bevorstehende Wanderung von Koblenz entlang dem Rhein durch den Auenschutzpark von Rietheim nach Zurzach.

Wir wanderten auf einem abwechslungsreichen Wanderweg, entlang des Rheins mit leichten ups und downs und wundervollen Ausblicken auf den Rhein. Der Wald mit den alten Bäumen ist zauberhaft. Wir passierten alte Bunker aus dem 2. Weltkrieg, die teilweise zu Aussichtsplattformen umgebaut wurden. Wenn alle Bäume wieder Laub haben ermöglichen diese Punkte doch einen guten Blick auf den Rhein. ( Geschichtsunterricht !! )

Mit lebhaften Diskussionen verging die Zeit und wir erreichten nach ca. 1h den Eingang zum Auenschutzpark Rietheim. Dort fanden wir grosse Gesteinsblöcke auf denen wir alle sitzen konnten, um unser Picknick zu verzehren. Inmitten blühenden. .. . .. . " Märzenblüemli ", die in gelben Teppichen um die Steinblöcke wuchsen.

Nach ca. 3/4 Stunden geht es weiter, wobei uns ein Mitarbeiter von der Parkaufsicht in die Entstehungsgeschichte der Aue und über die Tiere die darin leben aufklärte.

Es sind vor allem Frösche, Kleintiere Wiesel, Eisvogel, Uferschwalben und natürlich der Biber. Er hatte auch alle Utensilien dabei, wie Schädelskelett mit den grossen mit Eisenoxyd überzogenen Nagezähnen, die immer wieder nachwachsen. Auch ein Fell und viele anderen Utensilien aus dem Biberleben hatten in seiner Kiste Platz. Wir hätten noch lange zuhören können..... auch über die Müsterli die er erzählte von uneinsichtigen Hundehaltern, die trotz grossen Plakaten Ihre Hunde nicht an die Leine nehmen usw.

In einer weiteren Box auf der Brücke sind die geologischen Infos vorhanden zB. wann welcher Gletscher in welchem Zeitraum die roten, grünen oder weissen Kieseln in den Rhein brachten. Auch dazu könnte man noch viel erzählen. Aber wir mussten weiter und so trafen wir nach einer weiteren 1/2 h. einen Mann im Neopren-Anzug im Wasser. Auf die Frage, was er denn verloren hätte kam die Antwort nichts..., er suche Gold und altes Eisen. Und tatsächlich er kam ans Ufer und zeigte uns seinen Teller, darin konnten wir kleine gelb blinkende Flocken sehen. Er erzählte dass er an einem guten Tag in ca. 6 Stunden 2 Gramm Gold finde. Also kein Hobby um reich zu werden..

Beim weiter wandern trafen wir auf ein Wasserrad das so gebaut wurde, dass man es bei gebrauch herunterschwenken konnte und dann über eine Art Zapfwelle verschiedene Arbeiten wie Fräsen, Mahlen, Stampfen, oder Sägen ausführen konnte. Gar nicht so dumm unsere alten Maschinenhersteller!

So jetzt mussten wir nochmals einen Zacken zulegen, wenn wir noch etwas trinken wollten, bevor wir wieder in die SBB zur Rückfahrt nach Lenzburg einstiegen.

Alle konnten da mithalten und ich möchte Anita und Bea herzlichst für die schöne Tour danken........

Bilder von Hans Pfister

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Soeben sind noch Bilder von Monika Schmid eingetroffen. Vielen Dank an die beiden Fotografen.

Bilder von Monika Schmid

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