Besichtigung der Saline Riburg in Rheinfelden

Bericht von Trudi Plancherel

Für einmal war nicht Wandern angesagt. Die Kurzwanderer der Pro Senectute reisten von Lenzburg über Basel nach Möhlin zur Besichtigung der Saline.

Die Saline Riburg: Erlebnisreich und zugleich beeindruckend. Eine moderne Verdampferhalle, Bohrhäuser und zwei imposante Saldome warteten auf uns um besichtig zu werden. Unsere Gruppenführerin Frau Ritter begrüsste uns herzlich. Wir erfuhren durch sie, wie das „Weisse Gold“ aus der Erde kommt und durch Auflösung in Wasser später an die Oberfläche gefördert wird. Leider durfte in der Produktionsanlage nicht fotografiert werden, eine anschliessende Filmvorführung führte uns durch die ganze Anlage bis ins Lager. Danach konnten wir als Zeitzeugen der geschichtlichen Entwicklung ein in unmittelbarer Nähe liegendes Bohrhaus von anno dazumal besichtigen.

Höhepunkt war später der Einblick in die Saldome 2. Diese Salzlagerhalle steht seit 2012 in Riburg und ist der grösste Kuppelbau in Europa und bietet Raum für 100‘000 Tonnen Losesalz. Das Dach des Kuppelbaus ist eine nachhaltige Holzkonstruktion. Für den Bau wurden 500 Fichten verwendet. Der kleine Bruder, die Saldome 1, kann weitere 80‘000 Tonnen Auftausalz fassen. Die ganze Produktionsleistung der Saline Riburg beträgt pro Jahr 600‘000 Tonnen.

Nach der interessanten Besichtigung bedankten und verabschiedeten wir uns von unser Führerin Frau Ritter.

Nach einem kurzen Wegstück zu Fuss Richtung Dorf Möhlin geniessen wir noch einen gemeinsamen Kaffee vor der Rückreise.

Herzlichen Dank an Anita und Erika für die Organisation dieser Besichtigung.

.

Fotos von Trudi Plancherel

Diashow starten